2,2 Erden bräuchten wir, dabei haben wir doch nur eine.

Ökologischer Fußabdruck

Ökologischer Fußabdruck auf EcoNautix

Ich habe gerade meinen ökologischen Fußabdruck auf der Seite EcoNautix berechnen lassen. Herausgekommen ist, dass wir 2,2 Erden bräuchten, wenn alle Menschen so leben würden wie ich. Dabei fahre ich schon kein Auto und esse fast keine tierischen Produkte.

Mein ökologischer Fußabdruck hat eine Größe von 4,23 ha – dabei habe ich doch nur Schuhgröße 45. Viele sagen immer, dass es doch nichts ändert, wenn sie ihre Lebensweise ändern. Sie wären doch allein, die Tiere wären schon tot usw. Wenn ich es aber schaffe mit Schuhgröße 45 einen so mächtigen ökologischen Abdruck zu hinterlassen, habe ich anscheinend doch die Möglichkeit etwas zu ändern.

Zum Glück beschränkt sich EcoNautix aber nur auf die Berechnung des Fußabdrucks, sondern gibt gleich Tipps und Tricks um es besser zu machen. Das gehe ich dann gleich mal an.

  • TIP:Mülltrennung ist in Deutschland sehr einfach und effizient. Überall, sogar auf den Bahnhöfen hat man die Möglichkeit Müll zu trennen. Wusstest Du das ca.50 % aller Haushaltsabfälle wiederverwertet können? (aber nur wenn sie richtig getrennt werden!)Weitere Infos z.B.: der Grüne Punkt Wie ihr Müll richtig trennt erfahrt ihr hier.
  • TIP:Ökostrom muss nicht immer gleich teurer sein (z.B.: Lichtblick-Strom) Und außerdem kannst du damit einen beträchtlichen Teil zum Umweltschutz beitragen.
  • TIP:Heizen im Winter ist oft besonders Energie intensiv. Durch Stoßlüften mit ausgeschalteter Heizung lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden.
  • TIP: Bei einer Reise von Berlin nach Hamburg (285 km) entstehen, wenn Du mit dem Flugzeug fliegst: 72 kg klimaschädliches CO2. Zum Vergleich. Das entspricht 8 mal Hamburg-Berlin mit der Bahn (9 kg CO2 pro Strecke).Weiteres zum Thema Flugverkehr unter: Was für Auswirkungen hat der Flugverkehr?
  • TIP:Kurzstreckenflüge haben – da sie zum erheblichen Teil aus Start und Steigflug bestehen – einen besonders hohen CO2-Ausstoß pro Kilometer.(Gerade beim Start und Steigflug ist der Kerosinverbrauch am aller höchsten!)
  • TIP:Papier lässt sich auch dadurch sparen, dass du beide Seiten beschreibst oder bedruckst. Besonders für viele Computerausdrucke lohnt es sich Papier zu verwenden, dass schon von einer Seite beschrieben ist.Schon mal was von Hanfpapier gehört?
  • TIP:Noch nie was von Ökobaumwolle gehört? Hier erfährst du mehr:  www.oeko-fair.de
  • Quelle: EcoNautix

Augen auf und hingesehen. Schweine sind Lebenwesen, ob wir es glauben wollen oder nicht!

Pig-Vision Logo

Pig-Vision Logo

Ich habe schon ein paar Mal von dem Pig-Vision Projekt berichtet. Im großen und ganzen geht es darum einmal genau hinzusehen. Woher kommt eigentlich das ganze Fleisch, dass tagtäglich in unglaublichen Mengen verputzt wird? Was müssen die Lebewesen erdulden, die tagtäglich für den menschlichen Speiseplan sterben müssen?

Und ja, es ist auch für mich schwer hinzusehen, wenn Tiere eingesperrt, beraubt und gequält werden! Wie geht es euch dabei? Konntet ihr den Film bis zum Schluss sehen oder ab welcher Stelle habt ihr abschalten müssen. Ich für meinen Teil habe den ganzen Film gesehen und er hat mich traurig gemacht.

Schweinemast – hälst du das aus?

Eigentlich ist es eine einfache Frage. Hälst du es aus, dir die Umstände der Schweinemast anzusehen ohne Gewissensbisse zu bekommen? (via ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern)

  1. Befruchtung (kein Eber weit und breit)
  2. Schwangerschaft und Geburt (in viel zu kleinen Buchten)
  3. Verstümmlung der Schwänze, Abschleifen der Eckzähne (wenn wir ihnen schon nichts zu tun geben, sollen sie sich auch nicht verletzen…) und eine Hilflose Muttersau!
  4. Kastration ohne Betäubung (ohne Betäubung, das ist der Oberhammer)
  5. Ab in die Mast (Spaltböden, Stehen in der Scheiße, keine Beschäftigungsmöglichkeiten) 7 Monate nach diesem Ferienresortaufenthalt für Schweine geht es zum Schlachter

Und? Hast du dir die Bilder angesehen? Kannst du es aushalten oder verschließt du deine Augen davor? Das Projekt Pig-Vision gibt dir die Möglichkeit genauer hinzusehen.

Oder kannst du nur solche Bilder ansehen wie unter diesem Beitrag?

Zwei Kindertrainingswochenenden in zwei Wochen

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Beflügelt vom Wochenende

Wir (Isa, David und Marius) hatten uns viel vorgenommen, als wir uns dazu entschieden aus einem Übernachtungswochenende zwei zu machen. Deswegen habe ich auch in letzter Zeit nicht mehr so viel bloggen können. Es war eine Menge Arbeit aber ich bin froh, dass wir es so erfolgreich durchziehen konnten. Aber seht selbst:

  1. [Rückblick] Kindertrainingswochenende 26.-27.09.2009
  2. [Rückblick] Kindertrainingswochenende 10.-11.10.2009

Jetzt geht es aber weiter mit dem Studium, der Arbeit und natürlich dem Kindertraining :)
LG Marius

Kein Tier ist eine Zirkusnummer! Für Zirkus mit Artist_innen und ohne traurige Tiere!

Kein Tier ist eine Zirkusnummer

Kein Tier ist eine Zirkusnummer (Copyright: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt)

Zirkus ohne Wildtiere? Geht das denn? Ja es geht! Oder besser es muss gehen, denn der derzeitige Zustand ist nicht haltbar. Eine Initiative die sich für ein Wildtierverbot in Zirkussen ausspricht könnt ihr mit Unterzeichnung dieser Petition unterstützen. Ich habe es bereits getan, nicht weil zuletzt mir dieser Peta-Film auf das Gemüt geschlagen ist.

Alternative Zirkusse, die ganz ohne Wildtiere auskommen werden auf der Aktionsseite gleich mitgenannt.

Ich kann den Macher_innen der Kampagne nur empfehlen mehr Material zur Verfügung zu stellen. Ein Logo, dass man gleich im eigenen Blog verwenden sollte der Standard sein. Da könnten sie sich beim Pig-Vision Projekt eine Menge abgucken.

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Pig-Vision retten! Zwei Schweine, zwei Leben!

Pig-Vision Logo

Pig-Vision Logo

Der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft ist haaresträubend. Hunde, Katzen und Hamster werden gehegt und gepflegt, Tiere die am Ende auf unserem Teller landen werden hingegen nicht besser behandelt als alte Autoreifen.

Die Idee hinter dem Pig-Vision Projekt ist es, den Werdegang von zwei Schweinegeschwistern zu dokumentieren. Eines kommt auf den Gnadenhof (Jackpot) und eines am Ende auf den Teller (X15). Klingt hart, ist aber so.

Ich möchte allen, die den Mut haben über Massentierhaltung und den damit verbundenen Fleischkonsum nachzudenken, diese Projekt wirklich ans Herz legen.

Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt diese Dokumentation einen Einblick in das was wir gerne lieber nicht sehen wollen. Ein Versuch ist es allemal wert!

Ich hoffe, dass das Pig-Vision Projekt ihre Doku zu einem Abschluss bringen kann!

Auf dem Schirm: Pig-Vision

Videos von Pig-Vision

Mehr als Google? Welche Suchmaschine nutzt du?

Die ausschließliche Nutzung der Suchmaschine Google produziert eine „informatorische Monokultur“ [1]. Wenn 88,2% der Menschen nur die Bild lesen würden um sich z.B. über Politik zu informieren (ich hoffe mal, dass das nicht so ist, trotz Auflagenstärke), würde viele wahrscheinlich das Gleiche denken. Immerhin hatten sie alle den gleichen Filter (Autor_in, Herausgeber_in, Verlag) vor der Nase.

88,2% der deutschen Internetnutzer_innen suchen mit Google [2] und sind somit dem gleichen kommerziellen Filter ausgesetzt. Deshalb meine Frage: Welche Suchmaschine nutzt DU eigentlich?

[1] vgl. Strzolka, Rainer: Das Internet als Weltbibliothek, Berlin: Simon-Verl. für Bibliothekswissen 2008. S. 132
[2] vgl. “WebHits,” http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?/deutsch/webstats.html (zugegriffen am 9.9.2009).
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Für meine Mama – weil sie heute Geburtstag hat…

… habe ich dieses Lied hier geblippt:

ein Klassiker, der es immer noch bringt. Allerdings nur an Geburtstagen.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!

Einfach ignorieren und das Gegenteil behaupten – Piratentrolls?!

Nachdem der Artikel von Danilola so viele Reaktionen provoziert hat (derzeitig 354) bin ich um ein paar Erfahrungen reicher aber nicht glücklicher. Dem Ansehen der Piratenpartei hat das nicht geholfen. Auch wenn es Stimmen gab, die sich mit den geäußerten Kritikpunkten produktiv auseinander gesesetzt, sind viele über das Werfen von Dreck nicht hinausgekommen.

Einige Statements, die mir im Zusammenhang mit Danilolas Beitrag und anderen besonders „gut“ gefallen haben:

  • wahre Gleichberechtigung gibt es schon seit über 10, ähh 30 Jahren,
  • eigentlich haben wir das Problem der Gleichberechtigung schon längst überwunden,
  • wenn wir nicht drüber reden, bedeutet es, dass wir Gleichberechtigung leben,
  • Gleichberechtigung ist eine Sache des gesunden Menschenverstandes,
  • wir alle sind Expert_innen wenn es um Gender geht,
  • der Feminismus muss endlich vom Thron gestoßen werden,
  • weil Frauen nicht länger zum Jagen getragen werden müssen, wie noch mit der Quote,
  • Die Quote ist im übrigen die übele Erfindung des Feminismus,
  • und Diskriminiert die Männer,
  • und darüber wollen wir viel lieber reden,
  • und wenn ihr was sagen wollt, macht doch einfach mit bei der Piratenpartei,
  • es heißt Femmos, Genderdings, Genderzeugs, Gendergequatsche, Genderwasauchimmer

Wer in die Diskussion um die Piratenpartei und Gender eintreten will, sollte sich vorher ein dickes Fell zulegen. Auch sollte man sich darauf einstellen, dass in den folgenden Diskussionen nicht über Gender im weiteren Sinne gesprochen wird. Die Diskussion wird schnell umgelenkt auf Mitmachbekundungen und Männerdiskrimnierung. Der Ton wird bei den heftigen Statements konsequent verfehlt, so dass eine emotionslose Auseinandersetzung unmöglich wird.

Da halte ich es doch lieber wie TakaTukaLand

ich möchte eben nicht die_der einzige sein, die_der das deck schruppt und den sexistischen und antifeministischen müll der besatzung wegräumt, während der rest der meute sich gegenseitig hochleben lässt. ich möchte nicht unter deck belästigt und angefeindet werden. dann bleibe ich doch lieber im kritischen begleitboot und versuche von außen ein paar denkanstöße zu geben.

Die oben beschriebenen Statements sind nicht neu. Wenn es um die eigenen Rolle in Diskrimnierungsstrukturen geht, wird reflexartig um sich geschlagen. Das betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Und es ist auch egal, wer dabei getroffen wird. Es geht erst einmal darum sich verbal freizustrampeln. Da wird auf allerlei andere Diskriminierungen verwiesen um ja die eigene Position nicht hinterfragen zu müssen. Ja, es ist schmerzhaft zu erkennen, dass und in welchem Maße man Teil von Diskriminierung ist. Einfacher ist es auf die Strukturen zu verweisen, die einem selbst die Luft zum atmen nehmen. Hauptsache ich nicht.

Wer sich jetzt ermunter fühlt, mir von seinen Diskriminierungen oder dem mächtigen Feminismus zu erzählen, braucht sich die Mühe nicht machen. Kommentare, die meiner Meinung nach verbal mit Dreck werfen, werden umgehend gelöscht. Mein Blog!

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Piratenschiff in Schieflage. Negative Wahlwerbung für die Piratenpartei.

Danilola schreibt in seinem Blog, warum er die Piraten derzeitig nicht wählen kann:

  1. piraten kennen keine ökologischen themen
  2. wer weiß wofür piraten stimmen werden?
  3. piraten denken nicht an barrierefreiheit
  4. piratenpartei ist eine männerpartei

und bekommt prompt deftige Antworten. Bei mir hat das alles einen schalen Beigeschmack hinterlassen. Es ist aber auch schwer die konstruktiven Kommentare losgelöst von den emotional und beleidigenden Kommentaren zu lesen.

Hach…