Angekommen und überglücklich

Alles lief nach Plan. Ich bin rechtzeitig aus dem Bett gekommen und war pünktlich am Schalter. Den Rest erledigten dann die freundlichen Mitarbeiter_innen von Airberlin. Starten, Landen, Zürich.

Und jetzt bin ich schon hier im Aikidodojo Ennetbaden. Dort wo ich in diesem Jahr schon drei ganze Monate war. Der Geruch der Räume, den ich über die Zeit einfach nicht mehr wahrgenommen habe, hat mich emotional dort plaziert, wo ich so gerne war und jetzt wieder bin.

Ein ausgiebiges zweites Frühstück liegt schon hinter uns und jetzt heißt es erst einmal ankommen. Morgen findet immerhin die Budoshow statt und da müssen wir noch mal ein bisschen üben. Ich freue mich schon sehr wieder auf der Matte zu stehen!

27.11.2009

Angekommen!

[Uchi-Deshi] Mari*us fährt in die Schweiz

Morgen geht es für mich wieder in die Schweiz. In Ennetbaden werde ich mich eine Woche intensiv auf meinen zweiten Schwarzgurt im Aikido vorbereiten.

Ich freue mich sehr die Menschen wiederzusehen, die mich die drei Monate meines Uchi-Deshi Aufenthaltes begleitet haben.

Aufgeregt bin ich natürlich auch. Rosmarie Sensei holt mich vom Flughafen ab und dann geht es mit der richtigen Musik zum einkaufen. Am Samstag findet dann gleich eine Budoshow in Baden statt, bei der ich glücklicher Weise mitwirken darf.

Hach toll! Mari*us

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Das ist groß!

Inzwischen liegt meine dritte Woche im Kinderladen hinter mir. Und was soll ich sagen. Sich mit Kindern zu umgeben ist wirklich ein Knaller.

Ich darf junge Menschen dabei begleiten, wenn sie die Welt jeden Tag neu erobern. Ganz exklusiv. Ich helfe beim laufen lernen und schubse die Schaukel an. Was will ich mehr :)

Die Welt ist bunter und aufregender als ich mir manchmal eingestehen will. Am Ende muss ich nur die Augen öffnen und hinsehen. Ein schönes Abenteuer.

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Neue Arbeit – Neues Abenteuer

Seit kurzem arbeite ich in dem Kinderladen Piraterie. Das ist auch der Grund, dass ich im Moment so selten blogge. Ich bin aber immer noch da :)

Auf dem Bild seht ihr mich mit meinem Eingewöhnungskind (das mit der bunten Mütze). Allerdings ist nicht …, die die eingewöhnt werden muss. Sie gewöhnt mich im Kinderladen ein. Das macht sie ganz langsam und behutsam. Danke dafür.

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2,2 Erden bräuchten wir, dabei haben wir doch nur eine.

Ökologischer Fußabdruck

Ökologischer Fußabdruck auf EcoNautix

Ich habe gerade meinen ökologischen Fußabdruck auf der Seite EcoNautix berechnen lassen. Herausgekommen ist, dass wir 2,2 Erden bräuchten, wenn alle Menschen so leben würden wie ich. Dabei fahre ich schon kein Auto und esse fast keine tierischen Produkte.

Mein ökologischer Fußabdruck hat eine Größe von 4,23 ha – dabei habe ich doch nur Schuhgröße 45. Viele sagen immer, dass es doch nichts ändert, wenn sie ihre Lebensweise ändern. Sie wären doch allein, die Tiere wären schon tot usw. Wenn ich es aber schaffe mit Schuhgröße 45 einen so mächtigen ökologischen Abdruck zu hinterlassen, habe ich anscheinend doch die Möglichkeit etwas zu ändern.

Zum Glück beschränkt sich EcoNautix aber nur auf die Berechnung des Fußabdrucks, sondern gibt gleich Tipps und Tricks um es besser zu machen. Das gehe ich dann gleich mal an.

  • TIP:Mülltrennung ist in Deutschland sehr einfach und effizient. Überall, sogar auf den Bahnhöfen hat man die Möglichkeit Müll zu trennen. Wusstest Du das ca.50 % aller Haushaltsabfälle wiederverwertet können? (aber nur wenn sie richtig getrennt werden!)Weitere Infos z.B.: der Grüne Punkt Wie ihr Müll richtig trennt erfahrt ihr hier.
  • TIP:Ökostrom muss nicht immer gleich teurer sein (z.B.: Lichtblick-Strom) Und außerdem kannst du damit einen beträchtlichen Teil zum Umweltschutz beitragen.
  • TIP:Heizen im Winter ist oft besonders Energie intensiv. Durch Stoßlüften mit ausgeschalteter Heizung lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden.
  • TIP: Bei einer Reise von Berlin nach Hamburg (285 km) entstehen, wenn Du mit dem Flugzeug fliegst: 72 kg klimaschädliches CO2. Zum Vergleich. Das entspricht 8 mal Hamburg-Berlin mit der Bahn (9 kg CO2 pro Strecke).Weiteres zum Thema Flugverkehr unter: Was für Auswirkungen hat der Flugverkehr?
  • TIP:Kurzstreckenflüge haben – da sie zum erheblichen Teil aus Start und Steigflug bestehen – einen besonders hohen CO2-Ausstoß pro Kilometer.(Gerade beim Start und Steigflug ist der Kerosinverbrauch am aller höchsten!)
  • TIP:Papier lässt sich auch dadurch sparen, dass du beide Seiten beschreibst oder bedruckst. Besonders für viele Computerausdrucke lohnt es sich Papier zu verwenden, dass schon von einer Seite beschrieben ist.Schon mal was von Hanfpapier gehört?
  • TIP:Noch nie was von Ökobaumwolle gehört? Hier erfährst du mehr:  www.oeko-fair.de
  • Quelle: EcoNautix

Augen auf und hingesehen. Schweine sind Lebenwesen, ob wir es glauben wollen oder nicht!

Pig-Vision Logo

Pig-Vision Logo

Ich habe schon ein paar Mal von dem Pig-Vision Projekt berichtet. Im großen und ganzen geht es darum einmal genau hinzusehen. Woher kommt eigentlich das ganze Fleisch, dass tagtäglich in unglaublichen Mengen verputzt wird? Was müssen die Lebewesen erdulden, die tagtäglich für den menschlichen Speiseplan sterben müssen?

Und ja, es ist auch für mich schwer hinzusehen, wenn Tiere eingesperrt, beraubt und gequält werden! Wie geht es euch dabei? Konntet ihr den Film bis zum Schluss sehen oder ab welcher Stelle habt ihr abschalten müssen. Ich für meinen Teil habe den ganzen Film gesehen und er hat mich traurig gemacht.

Schweinemast – hälst du das aus?

Eigentlich ist es eine einfache Frage. Hälst du es aus, dir die Umstände der Schweinemast anzusehen ohne Gewissensbisse zu bekommen? (via ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern)

  1. Befruchtung (kein Eber weit und breit)
  2. Schwangerschaft und Geburt (in viel zu kleinen Buchten)
  3. Verstümmlung der Schwänze, Abschleifen der Eckzähne (wenn wir ihnen schon nichts zu tun geben, sollen sie sich auch nicht verletzen…) und eine Hilflose Muttersau!
  4. Kastration ohne Betäubung (ohne Betäubung, das ist der Oberhammer)
  5. Ab in die Mast (Spaltböden, Stehen in der Scheiße, keine Beschäftigungsmöglichkeiten) 7 Monate nach diesem Ferienresortaufenthalt für Schweine geht es zum Schlachter

Und? Hast du dir die Bilder angesehen? Kannst du es aushalten oder verschließt du deine Augen davor? Das Projekt Pig-Vision gibt dir die Möglichkeit genauer hinzusehen.

Oder kannst du nur solche Bilder ansehen wie unter diesem Beitrag?

Zwei Kindertrainingswochenenden in zwei Wochen

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Beflügelt vom Wochenende

Wir (Isa, David und Marius) hatten uns viel vorgenommen, als wir uns dazu entschieden aus einem Übernachtungswochenende zwei zu machen. Deswegen habe ich auch in letzter Zeit nicht mehr so viel bloggen können. Es war eine Menge Arbeit aber ich bin froh, dass wir es so erfolgreich durchziehen konnten. Aber seht selbst:

  1. [Rückblick] Kindertrainingswochenende 26.-27.09.2009
  2. [Rückblick] Kindertrainingswochenende 10.-11.10.2009

Jetzt geht es aber weiter mit dem Studium, der Arbeit und natürlich dem Kindertraining :)
LG Marius

Kein Tier ist eine Zirkusnummer! Für Zirkus mit Artist_innen und ohne traurige Tiere!

Kein Tier ist eine Zirkusnummer

Kein Tier ist eine Zirkusnummer (Copyright: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt)

Zirkus ohne Wildtiere? Geht das denn? Ja es geht! Oder besser es muss gehen, denn der derzeitige Zustand ist nicht haltbar. Eine Initiative die sich für ein Wildtierverbot in Zirkussen ausspricht könnt ihr mit Unterzeichnung dieser Petition unterstützen. Ich habe es bereits getan, nicht weil zuletzt mir dieser Peta-Film auf das Gemüt geschlagen ist.

Alternative Zirkusse, die ganz ohne Wildtiere auskommen werden auf der Aktionsseite gleich mitgenannt.

Ich kann den Macher_innen der Kampagne nur empfehlen mehr Material zur Verfügung zu stellen. Ein Logo, dass man gleich im eigenen Blog verwenden sollte der Standard sein. Da könnten sie sich beim Pig-Vision Projekt eine Menge abgucken.

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Pig-Vision retten! Zwei Schweine, zwei Leben!

Pig-Vision Logo

Pig-Vision Logo

Der Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft ist haaresträubend. Hunde, Katzen und Hamster werden gehegt und gepflegt, Tiere die am Ende auf unserem Teller landen werden hingegen nicht besser behandelt als alte Autoreifen.

Die Idee hinter dem Pig-Vision Projekt ist es, den Werdegang von zwei Schweinegeschwistern zu dokumentieren. Eines kommt auf den Gnadenhof (Jackpot) und eines am Ende auf den Teller (X15). Klingt hart, ist aber so.

Ich möchte allen, die den Mut haben über Massentierhaltung und den damit verbundenen Fleischkonsum nachzudenken, diese Projekt wirklich ans Herz legen.

Auch wenn es nicht immer leicht ist, gibt diese Dokumentation einen Einblick in das was wir gerne lieber nicht sehen wollen. Ein Versuch ist es allemal wert!

Ich hoffe, dass das Pig-Vision Projekt ihre Doku zu einem Abschluss bringen kann!

Auf dem Schirm: Pig-Vision

Videos von Pig-Vision